Neun Handlungspunkte

Neun Handlungsschwerpunkte

13 Februar 2010, 17:25 von Guillaume Crettaz. Kommentare (4).

4 Kommentare »

  1. Guten Tag
    viele, eurer aufgeführten Punkte klingen gut, fordern Lösungswege heraus. Der Punkt 7 finde ich unbedacht – zu monoperspektivisch gedacht. Betrachte ich ihn aus der Perspektive Gleichstellung Mann – Frau, hat er sicher eine Berechtigung.

    Ich möchte euch dazu ein paar Fragen / Gedanken auf den Weg mitgeben:

    Brauchen Kinder nur Betreuung? Was ist mit Liebe (körperlicher Nähe), Geborgenheit (Nestwärme), Rückzugsmöglichkeit, Erziehung? (Um nur einige Aspekte der Entwicklungs-Rahmenbedingungen für Kinder zu nennen).
    Wäre es nicht sinnvoller sich für mehr Teilzeitjobs v.a. für Männer (auch für Frauen) einzusetzen, damit Kinder nicht (weiterhin) Opfer der “Ökonomisierung unserer Leben” werden?
    Wer bezahlt (dann) Eltern, die ihren Kindern ein “zu Hause” geben wollen?

    Beste Grüsse
    Stéphanie Cron
    Lehrerin

    Kommentar von Stéphanie Cron — 24 Februar 2010 @ 20 h 23 min

  2. Diese Forderungen scheinen sich kaum von denen der SP oder Grünen zu unterscheiden.

    Kommentar von Gregory — 12 Mai 2010 @ 18 h 31 min

  3. Die bisherigen Texte zum Programm einer AL sind “Wischi-Waschi” und unterscheiden sich kaum von den Programmen der bürgerlichen und linken Liberalen und demjenigen der SP (das sich wenigstens offen zur Überwindung des Kapitalismus und zur Vision eines demokratischen Sozialismus bekennt) – von “links” bzw. “alternativ” kann keine Rede sein. Diese “Alternative Linke” wird wohl eine Totgeburt. Es ist nun einmal eine historische Tatsache, dass die Vereinigung aller Kräfte von Bürgerlich-Linksliberal bis zu Linksradikal-Marxistisch eine Illusion ist und scheitert.
    Marius.

    Kommentar von Marius Romagna — 25 Mai 2010 @ 9 h 06 min

  4. Endlich ein Hoffnungsschimmer in der Parteienlandschaft! Ich bin seit bald 30 Jahren SP Mitglied und mehr und mehr entmutigt von dieser Partei. Das Wort vom Sozialen Gewissen ist wohl zu veraltet, als dass man es noch brauchen könnte, ohne belächelt zu werden, und erst recht Wörter wie Demut und Respekt. An der Wachstumsideologie haben einige von uns schon vor Jahrzehnten zu kratzen versucht, inzwischen darf man darüber wenigstens laut nachdenken.
    Ich finde, ihr habt Mut und Pep und hoffe, dass ihr keine Altersbegrenzung macht (ich bin schon über 60). Und lasst euch von Unkenrufen wie der “Totgeburt” nicht von eurer Zielsetzung – und sei diese auch noch so anspruchsvoll – abbringen. Zum Glück hält uns die Zukunft mehr bereit als “Historische Tatsachen” und Sachzwänge.

    Kommentar von Susi Fähnle-Gimpert — 11 Juni 2010 @ 10 h 07 min

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